VT/KVT

Die Techniken und Methoden der Verhaltenstherapie und der kognitiven Verhaltenstherapie

Hier ist die Grundidee, dass Verhaltens- und Denkmuster im Laufe des Lebens erlernt werden.

Durch verhaltenstherapeutische Methoden kann der Patient in den Psychotherapiesitzungen lernen, Gedanke, Gefühle und Verhalten zu reflektieren, auf Angemessenheit zu überprüfen und Alternativen zu erarbeiten.
Verhaltens- und Denkmuster können demnach nicht nur erlernt werden, sondern auch umgelernt und verlernt werden.

Das Verhalten, die Gefühle und das Denken sind eng miteinander verknüpft, sind dementsprechend für das Wohlbefinden des Menschen entscheidend und beeinflussen sich gegenseitig. Eine gezielte Veränderung dieser Prozesse kann also zu einer Steigerung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens des Menschen führen.

Das Psychotherapieverfahren „Verhaltenstherapie“ (VT) entstand Mitte des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zur Psychoanalyse (begründet von Sigmund Freud) konzentriert sich dieses Verfahren auf beobachtbares Verhalten. In den 70er Jahren wurde die Verhaltenstherapie zur „kognitiven Verhaltenstherapie“ (KVT) erweitert. Nun wurden auch weitere Aspekte des Menschen mit berücksichtigt. 

Die Methoden der KVT sind die am besten untersuchten und verbreitetsten im Kontext von Psychotherapie.

Als Grundlage für den Patienten beim Erlernen der Techniken und Methoden der VT und KVT ist eine vertrauensvolle Beziehung zum Therapeut*in und eine ausführliche theoretische Aufklärung über die Techniken und Methoden sehr wichtig.

Dies sollte die Patient*in mitbringen:

  • Motivation sich selbst zu verändern
  • Aktive Teilnahme an der Psychotherapie
  • Geduld
  • Bereitschaft auch schwierige Phasen während der Psychotherapie zu durchleben
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